
So stand 1248 der Name einer kleinen Siedlung rund um das Kloster Eldena (die Ruinen hatte ich kürzlich in einem Beitrag gezeigt) in dessen Urkunden.

GRIPHES steht für den Greif, damals das Wappentier der pommerschen Herzöge, den „Greifen“ (nur böse Menschen denken da an „abgreifen“ (heute Steuer genannt)..






Die Siedlung entwickelte sich bis zur Hansestadt und war Ende des 13. Jh. eine der reichsten Städte im Ostseegebiet. Schmucke Giebelhäuser in der Altstadt (hier rund um Rathaus und Markt) zeugen noch von diesen Zeiten.




Heinrich Rubenow, um 1400 Bürgermeister der Stadt und MItbegründer der Universität, hat man ein Denkmal gesetzt und den Spruch vom Zucker gebrauchte der Bakteriologe und Hygieniker Friedrich Loeffler um 1890 als Lob für seine Studenten nach einem gelungenen Experiment. Beide hätten an die Generation der heutigen „Elite“ bestimmrt keinen Zucker verteilt☺️



Von hier kommen verständliche und unverständliche Urteile. Bei einigen meinen böse Menschen, es läge an der Farbe des Gebäudes☺️



Die Brunnen des Bildhauers Jo Jastram (1928-2011) aus Rostock zeigen „Fischer im Wasser“, einen „Aalgreifer“ und eine wartende „Fischersfrau mit Kind an einem Fenster“ . In letzterer Skulptur haben aber so manche böse Menschen auch eine Dirne, die auf Freier wartet gesehen..☺️

Last, not least, inmitten der inzwischen fast kriegstauglich gemachten „Ostflanke“ und der dort prosperierenden Militärindustrie, natürlich auch den vielen Bundeswehrstandorten ringsum, könnte man in Greifswald vielleicht bald wieder mehrere solcher sanierungsbedürftigen Gebäude besichtigen..