
so heißt DÖMITZ auf plattdeutsch
Da will ich Ex Hesse (m. orig. Frankfurter Dialekt) mir aber keinesfalls eine fremde Sprachkultur aneignen – sondern nur schon ´mal an den plattdeutschen Dichter Fritz Reuter erinnern.
Mehr über den, einst hier Inhaftierten, gibt´s dann in einem kommenden Beitrag über „Döms“ noch zu lesen. Etwas auch über die Zeit von 1705 bis 1830, als die Festung als Zucht- und Irrenhaus diente..




Der erstmals 1230 erwähnte, auf einer Elbinsel gelegene, Ort diente immer schon als Befestigungsanlage, Zollstelle oder auch „Räuberburg“ (wobei ich Letzteres natürlich nicht in einem Atemzug nenne..😊).



Die Besitzer (!) der Stadt wechselten seit 1500 mehrmals, bis sie dann zur „Landstadt“ in Mecklenburg wurde. Herzog Johann Albrecht I baute dann die ehemalige Burg zur Festung um. Im 30 Jährigen Krieg zogen (1627) hier u.a. auch Wallensteins Truppen ein. Ging stets hin und her (mit dem Militär..).






Kurz bevor 1719 der streitbare Herzog Karl Leopold von Schwerin das Land verlassen musste, verlegte er zunächst seinen Regierungssitz nach Dömitz, später noch ´mal nach Danzig, wo er dann 1728 auch endlich abgesetzt wurde.

Sein Bruder „übernahm“. (Christian Ludewig, Von Gottes Gnaden Herzog zu Mecklenburg..) – und spätesten in einem Beitrag über „Ludwigslust“ gibt´s über den auch ein wenig zu „tratschen“..
3 Antworten zu “„DÖMS“”
Es hat sich aber bis heute gehalten und sieht sogar hübsch („schmuck“) aus, – von außen betrachtet.
„Von innen betrachtet“, – wer will das schon wissen….
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Weil es aber wohl doch einmal „ans Licht kommen soll“, habe ich es wieder bei mir angezeigt.
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Fritz Reuters plattdeutschen Werke „Ut meine Stromtid“ und „Ut meine Festungstid“ gehörten bei uns an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins zum Lernprogramm der Gymnasiasten.
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