
In Sichtweite der Festung Dömitz steht die Ortskirche. Es ist seit 1195 der vierte Kirchenbau auf gleicher Stelle. Eine der VorgÀngerkirchen fiel einem Stadtbrand zum Opfer, die Letzte war baufÀllig. Ob die anderen evtl. bei Kriegshandlungen zerstört wurden konnte ich nicht googeln.





In nur drei Jahren (1869-1872), also auch noch innerhalb einer Kriegszeit, entstand das neugotische, 39 m lange und 50 m (Turm) hohe GebĂ€ude. Gestaltet hat das alles ein Schweriner Architekt. Der Mecklenburgische GroĂherzog Friedrich Franz II hat 1872 die Johanneskirche in Dömitz eingeweiht.




Ob es diese beiden Fenster waren, die ein Mediziner der Kirche stiftete, weiĂ ich nicht so genau. Auf jeden Fall konnten einst zwei in Auftrag gegebene und wegen der Geldentwertung nicht bezahlte, dann eben via Inserat zum Verkauf stehende, Kirchenfenster 1976 von dem Privatmann erworben werden. 1991 ĂŒbereignete er sie der Kirche.


Unvergessenheit verspricht eine ĂŒbliche „Wanddekoration“. Den „Fur’s Vaterland Gefallenen“, mit deren Namen (vielleicht ja noch manchen Einheimischen gelĂ€ufig) kann ein fremder Besucher sinnigerweise nicht wirklich Etwas anfangen.



Untere Dienstgrade meist – die mit mehr „Lametta“ haben wohl ĂŒberlebt..
Eine Antwort zu “„nahebei“”
Ich habe es bei mir angezeigt.
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