
Der ursprüngliche Name des 50 Hektar großen Fauler See klingt nicht nur etwas freundlicher – er hat auch seinen Ursprung in der früheren Bezeichnung. Diese kam wohl von Wort „Fula(n)“, das „Füllen“ ( bzw. Fohlen) meinte, die da am Ufer ihren Tag verbrachten.



Der See liegt nahe des Schweriner Schlosses, angrenzend an den Schweriner See. Seine Ufer sind bewaldet und Teil einer öffentlichen Parkanlage. Einige Flächen gehören, als Biotop, zu geschützen Flächen. 32 Brutvogelarten, Frösche, Nattern und Libellen sind hier zuhause und sogar Fischotter wurden gesichtet.



Bis Mitte des 19 Jh. wurden aus den aus hier vorhandenen und teils tonnenschweren Granitfindlingen dekorative Steinplatten, Sarkophage, Denkmaksockel oder Kamineinfassungen gefertigt (gschliffen) übrigens auch für das Schweriner Schloss.



Der 1835 zum Hofgärtner ernannte Theodor Klett war zuständig für die gesamte Gartenarchitektur rund um das Schloss. Er gestaltete, nach Planung von Joseph Lennè, gemeinsam mit dem Hofbaurat Demmler nicht nur den Park, sondern auch den auf der Schlossinsel gelegenen Burggarten.

Für den Erhalt der um 1700 erbauten Schleifmühle setzte sich Klett intensiv ein. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Museum und im Garten kann man Kaffee und Kuchen geniessen. Regelmäsig finden hier auch kulturelle Veranstaltungen statt.



“ Die Schleifmühle hat für Mecklenburg einen geschichtlichen Werth, es sind aus ihr seit Jahrhunderten Kunstschätze hervorgegengen, die an vielen der höchsten Höfe Europas als Heiligtümer bewahrt worden..“ (Theodor Klett)