.. als die Kirchen noch keine NGO´s waren

Eine gewaltige, über 500 Jahre alte Klosteranlage, fast schon eine Klosterstadt: TEMPZIN – es war der 1222 gegründete Antoniter Orden, der sich – einst von Herzog Barmin & family reich beschenkt – hier ein Domizil schuf. Bis zur Reformation erwirtschaftete man da sogar recht gute Erträge.

Als 1549 im gesamten Mecklenburg auf Befehl von Oben (aber nicht „von dem Ganz Oben“😊) der lutherische Glaube eingeführt wurde, da wurde gleich ´mal (1550) das Kloster säkularisiert – und (verständlich) dem herzoglichen Rat Detlevis zu Lehen gegeben..

Es gibt spannende Geschichten, die man heute nachlesen kann, über die Verbindungen von Kirche und Staat, auch über so manchen getreuen Knecht, dem das Fasten und Beten nicht schlecht bekam ..

Seit 1994 wird in schrittweisen Phasen die gesamte Klosteranlage saniert, um die auch als Pilgerherberge (einst eine Zwischenstation auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela) und Begegnungsstätte zu erhalten.

Den Heiligen Antonius dürfen auch heute immer noch alle anrufen, um nicht nur verlorene Gegenstände, sondern auch um verlorenen Glauben, und Hoffnung wiederzufnden..

10 Antworten zu “aus alter Zeit..”

  1. `Wieso sind Kirchen heutzutage NGOs? Aber ich merke schon: Jede Frage sollte lieber nur als Frage stehenbleiben. Die Beantwortung brächte auch keine erlösende Antwort.
    Nur „der Himmel“ kann hier für Klarheit und Wahrheit sorgen, und das geht eben nur in Schritten.
    Die Fort-Schritte werden aber schon während dieser kleinen Schritte in die richtige Richtung spürbar.
    Letztlich geht es zuerst um den „rechten Glauben“ (der Berge versetzen kann!),
    und dann werden auch die Kirchen im Leben der Menschen wieder
    einen neuen, sehr wichtigen Platz einnehmen. 🙏🪉❤️🌈🧚🌳🌅🍀

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  2. Interessant, mit dem externemTurm – etwas überrestauriert vielleicht, aber sie ist wenigstens „in Betrieb“ und nicht nur Kulturdenkmal. Kleine Dorfkirchen haben schon ´was..

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  3. Na, gehören ja ein paar Dörfer zu soweit ich weiß.
    Ja, die Feldsteine müssen ja irgendwie zusammen halten.
    Also kam irgendwann das Gerüst drum.
    Hübsch sehr fraglich, früher war es hübscher und uriger,
    aber man kann ja nicht alles haben.😉
    Laut ist es im Turm allemal wenn die Glocken schlagen,
    weiß ich aus eigener Erfahrung.😀

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  4. Möge das Glockengeläut erhalten bleiben – so manche Gutmenschen wollen das ja „wegen MULTIKULTI“ abschaffen (so etwa, wie Weihnachten gegen Zuckerfest tauschen😒)

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  5. Ich muss gestehen ich persönlich kann mit Kirche auch nichts anfangen.
    Aber jedem das seinige und wie Du schon sagst Kirchen sind Kulturgut.
    Meine Gemeinde hat keine Glocke mehr, der Turm ist seit Jahren eingerüstet und steht unter Denkmalschutz und das Geld zum Abriss /Neubau ist wohl auch nicht da. Keine Ahnung wann da dann mal was passiert.

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  6. Über 2.000 Jahre Christentum machen auch die heutigen z. T. hoch dotierten Apparatschiks derzeitiger Konfessionen nicht kaputt. Da betreiben momentan einige Wahlkampf und vergessen, dass ihr erster Frontmann einst U-Boot Kommandant war (natürlich kein Nazi😊)-die anderen haben ihr Alleinstellungsmerkmal (Liturgie in Latein) dem mainstream geopfert und wenn ich an „Tebbartz aus Limburg“ denke, dann fällt es mir schwer etwas an „Brot für die Welt“ zu spenden. Christlich leben kann man auch ohne „Vereinszugehörigkeit“ – und „der da Oben“ wird seine Pappenheimer längst durchschaut haben😊

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