Der Name Gaarz geht auf das slawische Wort für Burg zurück – und den Gedanken an eine slawische Vergangeheit konnten die Nazis überhaupt nicht ertragen. Es ist kein Aprilscherz, dass dem Ort am 1. April 1938 Stadtrecht verliehen und im Andenken an die hier frühere (vermutete) Wikinigersiedlung Reric der Name RERIK gewählt wurde.

Sieht man von der „für´n Appel und em Ei“ (etwa dem Kaufpreis eines Meredes entsprechend – sagen die Leute) nach der Wende komplett an einen (West) Immobilienbesitzer verramschten Halbinsel Wustrow -hier schulte bekanntlich ein Ex-Bundeskanzler (natürlich kein Nazi☺️inzw. verstorben) einst das Bedienungspersonal der FLAK) – ab, so hat sich das Seebad wirklich zum Besuch einladend entwickelt. Für die Ewig Gestrigen oder die Neu Kriegstauglich (-lüstern) Gemachten gibt es sogar die Möglichkeit (gegen Gebühr) zur Besichtigung der Ruinen des Ex- Militärgeländes , das haben die Russen ja zur Wendezeit freundlicherweise geräumt.

Was die Tauben sich erlauben – besang einst „unser Hildchen“ und Was so alles geschah – das sollten die Spatzen lieber nicht von der Brücke pfeiffen.. (vom wegen Tauben – Möwen heissen die Vögel ja😊)

2 Antworten zu “umgetauft”

  1. Die Bilder von dem inzwischen sehr bekannten und vielbesuchten Ostssbad sind jedenfalls wunderschön.
    Was inzwischen alles geschah, kann – und sollte – man wohl nur in sehr verschlungenen Wortschleifen ausdrücken
    oder es lieber den Spatzen oder Möwen überlassen.
    Aber ich begreife: Das frühere russische Militargelände wird inzwischen umgewandelt für ähnliche „Übungen“.

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