
Eines der meist fotografierten Motive in Wismar dürfte das alte, auf dem Marktplatz befindliche Schöpf-und Pumpwerk sein.

Im Mittelalter bezeichnete man solche Konstruktionen als Wasserkunst.

Mit diesem zentrales Wasserreservoir versorgte man hier in Wismar 220 Häuser und 16 öffentliche Schöpfquellen. Das benötigte Wasser kam aus Quellwasser in der Umgebung Die Rohrleitungen waren damals noch aus Holz. Bis 1897 war das Werk sogar noch in Betrieb.


In lateinischer und deutscher Sprache sind die Spruchplatten unter den Eisengittern und erzählen von Trinkwasserversorgung in früherer Zeit.


Kunst am Bau – mehrfach

Nix & Nixe – die beiden Wasserspeier befanden sich ursprünglich im Inneren des (gelegentlich begehbaren) Pumpwerks.