Der Triumphbogen beherbergt bekanntlich auch das Grabmal des unbekannten Soldaten, stellvertretend für Alle (!) Soldaten, die auf Befehl für Obrigkeiten ihr Leben lassen mussten und deren (meist zerfetzten) Leichen nicht zugeordnet werden konnten.

Bei einem Besuch dieser Gedenkstätte, die als Zeichen des Sieges eigentlich auch auch ein „Nie wieder Krieg“ beinhaltet, widert einen um so mehr die Besessenheit eines ehemaligen Gefreiten der Reserve (man nannte so etwas damals liebevoll Schütze Arsch) an, der in Deutschland (wieder ´mal ! ) massiv zur Kriegstüchtigkeit aufruft. (Bestimmt hat er auch in seinem Milliarden Aufrüstungsprogramm schon die benötigten Leichensäcke einkalkuliert).

Im Pantheon, Frankreichs nationaler Ruhmeshalle (ursprünglich als Kirche geplant), sind Persönlichkeiten beigesetzt, die sich besonders um die Nation verdient gemacht haben. Die Liste ist lang: Man findet u.a. Victor Hugo, Alexandre Dumas, Josephine Baker, Marie Curie, Emile Zola – zu meiner Verwunderung fehlten da Napoleon Bonaparte (dem gedenkt man im Invalidendom) oder Charles de Gaulle – der ruht auf dem Friedhof in seiner ehemaligen Heimat.

2 Antworten zu “Ruhm, Ehre, Tod”

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