Ob das nun wirklich die Gegend, der 1961 von der unvergessenen Ines Taddio besungen „feinen Leute von.. “ war? Vielleicht nicht so ganz – aber „einige“ Jahre vorher tummelte sich hier wirklich die Prominenz aus aller Welt.

Wer bei Anblick des Palais Garnier (Opera Garnier), einem von Napoleon dem Dritten 1860 in Auftrag gegebenen, 15 Jahre später fertiggestellten Gebäudes an „Das Phantom der Oper“ denkt, der liegt richtig. Der Autor Gaston Leroux nahm sich dieses Gemäuer als Vorbild/Kulisse.

Die anmutigen Fluss- und Meeres Nymphen krönen die beiden Brunnen vor dem Theater – willkommene Abkühlung.

Ganz böse Menschen erzählen hinter vorgehaltener Hand auch von dem damaligen „Straßenstrich“ (Allée des Soupirs-Seufzerallee) unter den Arkadengängen der zum Palais Royal gehörenden Häuser. Sogar Adlige sollten sich dort ihr Bild von der Situation gemacht haben (erklärten sie, wenn man sie dort antraf).

Palais Royal

Für den Kardinal Richelieu errichte man im 17. Jh. diese bescheidene Bleibe. Nach dessen Tod wohnte Ludwig XIV eine Zeitlang hier – bis er dann „aus Sicherheitsgründen“ das Schloss Versailles zu seinem festen Wohn- und Regierungssitz machte.

U. a. wurden die Filme „Charade „(1963) und 2006 „Der Da Vici Code (Sakrileg)“ hier gedreht.

3 Antworten zu “bei feinen Leuten”

  1. „D“ brauchen die nicht – wir Zivilisten üben doch immer Treu und Redlichkeit. Boris P. ist eh´ vollbeschäftigt mit Russenprovozieren an der Ostfront (sorry- noch „Flanke“)☺️

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