
Man findet hier ein Musterbeispiel der Backsteingotik. Da es vor dessen Errichtung (1188) schon einen Vorgängerbau gab, bezog man Teile davon in den Neubau ein. Aus diesem Grund sind (für den Kenner) noch zwei Fenster und etwas Mauerwerk des alten Bauwerks sichtbar.







So ein Werk brauchte seine Zeit und die betrug ungefähr 200 Jahre. Für BER Airport, HH Elbphilharmonie oder Stuttgart 21 diente das bestimmt als Orientierung für deren Bauablaufpläne..






Im Inneren fielen mir besonders die (41) Bildtafeln an den hölzernen Emporen auf. Die zeigen Szenen aus der Genesis und unter diesen frühbarocken Bildern liest man die Namen ihrer Sponsoren und deren Hausmarken (Marketing damals). Bemerkenswert, die reich verzierte steinerne Kanzel aus 1619 und die Orgel – von dem Spezialisten Hans Scherer erstellt, der auch in Lübeck (St. Aegidien) solch ein Werk schuf.







Erinnert wird (nicht nur hier) mit richtig großem Aufwand an so manch „Hochwohlgeborenen “ – na ja, der war halt etwas reicher.
Ich denke inzwischen ist er wieder ein „Gleicher“.. ☺️