Millionen Besucher (jährlich!) finden den Weg in die Pilgerstadt. Und wir waren auch da. Vor zehn Jahren. Und da gab es schon Hinweise auf den März 2026, denn da wurden im letzten Monat in der, seinerzeit auch von uns besuchten, Basilika die Gebeine des Heiligen Franz von Assisi (nach fast acht Jahrhunderten) wieder einmal der Öffentlichkeit gezeigt. Wem so etwas gefällt, der hätte sich ja u. U. bei „Körperwelten“ eine lange Anreise erspart..

Wir kamen nicht als Pilger, dennoch sind mir (als Ex Katholik) die mehr- oder weniger glaubhaften Geschichten des schon 2 Jahre nach seinem Tod turboschnell heilggesprochenen Franz (1181-1226) geläufig.

Gerade in der Zeit, als der überaus machtvolle Papst Innozenz III den vierten Kreuzzug förderte (zur Bekehrung der Gottlosen oder vielleicht doch eher zur Vermehrung des Kirchenvermögens?), genau da schloss sich der Sohn aus gutem (und sehr wohlhabenem) Haus den damals in Mode gekommenen Bettlermönchen an. Die Heilige Klara von Assisi fand das so toll, dass sie dem Ruf der Armut folgte..

Wie dem auch sei, heute gehört der Heilige Franz zu den am meisten verehrten Gallionsfiguren der katholischen Kirche und für alle Gläubigen ist das bestimmt auch gut so.

„Sonnengesang“, Gebete und viele „Mahnungen an Brüder und Schwestern“ kann man nachlesen – manche Zitate zeugen von Zeitlosigkeit:

„DAS EINZIGE, WAS IM LEBEN OHNE ANSTRENGUNG ERREICHT, IST DAS SCHEITERN“

Assisi ist nicht nur aufgrund der Geschichte(n) einen Besuch wert. Man findet überall künstlerische Elemente zum Bestaunen.

Für die Innere Einkehr gibt´s hier auf jeden Fall mehrere Türen..

Hinterlasse einen Kommentar