
SCHÖNER ARBEITEN lässt es sich bestimmt im hochherrschaftlichen Domizil auf der Schweriner Schlossinsel. Das dachten sich schon gleich nach der Wende, am 27. Oktober 1990 (als der künftige Regierungssitz zur Debatte stand) unsere Feudalherren – 40 Stimmen für Schwerin und 25 für Rostock. Irgendwie verständlich☺️


Außerdem: Tradition verpflichtet: – Schwerin war ja schon immer Sitz der Herzöge und Regierungen.






Das Schloss lässt sich besichtigen und im „Schlossgärtchen“ können nicht nur die, stets für unsere Gesellschaft unermüdlich arbeitenden Abgeordneten, mit ihren vielen Lakaien und Kofferträgern entspannen – auch wir Untertanen und Besucher aus aller Welt (ca. 200.000 jährlich) dürfen hier lustwandeln.



Die künstlich angelegte kleine Grotte am Seeufer will mitnichten einen Gedanken an „grottenschlechte Arbeit“ aufkommen lassen. Da leben Fledermäuse im Inneren und der Geist des „Petermännchen„, einer Schweriner Sagenfigur.

Als Symbol für die übermenschliche Arbeit unserer Volksvertreter in ihrem Bemühen für das Wohlergehen ihrer Wähler, dient wohl (der ein Tor zur Orangerie krönende) Herakles – der bekanntlich ja auch Taten vollbrachte, die kein anderer Sterblicher vollbringen konnte..

Ich komme bekanntlich aus Hessen und das finanziert als „Geberland“ MeckPomm als „Nehmerland“ ja deutlich mit. In Hessen regiert man allerdings schon immer wesentlich bescheidener und auch mit viel, viel weniger Personal im überschaubaren Wiesbadener Stadtschloss. Das braucht weder Goldkuppel, noch Grotte..
Jetzt wohne ich wenigstens da, wo mein Steuergeld hinkam – auch eine gute Wahl ☺️
Eine Antwort zu “richtig gewählt”
Wahrscheinlich ist es so „richtig gewählt“.
Ich habe es bei mir angezeigt.
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