
Hansestadt und einstiges Handelszentrum
Der Adler im Stadtwappen steht für die Mark Brandenburg , die drei Rauten könnten entweder Rubine oder doch eher Gerstenkörner darstellen. Ich habe es nicht herausgefunden.





Schon im 12. Jh. war aufgrund des verliehenen Marktrechts Stendal die reichste Stadt der gesamten Altmark und ab 1359 Mitglied der Hanse. Man trieb Handel mit Stoffen, Getreide und Salz. Als Rechtssymbol für Marktfreiheit steht der ca. 8m hohe Roland auf dem Marktpatz.

Die ehemalige Ratskirche der Hansekaufleute ist Maria geweiht und mit seinen 82m hohen Zwillingstürmen unübersehbar. Ein wahres Kleinod der Backsteingotik.










Das Innere der Kirche ist reichlichst ausgeschmückt und sehenswert.




Beeindruckend sind die vielen Gedenktafeln als Erinnerung an längst verblichene ehrenwerte Bürger der Stadt.
Absolut verständlich, hat man einem einstigen Ehrenbürger (1935) hier keinen Platz für eine Gedenktafel gegeben. Auch nicht aus dem Umstand, dass dessen teils verkohlten menschlichen Überreste (zusammen mit denen seiner Ehefrau Eva, der Familie Goebbels und dem letzten Generalstabschef im 2. WK, Hans Krebs) vom 7. Juli bis zum 15. Dezember 1945 vorübergehend in der Stadt begraben waren..

Im aufgeschlagenen Messbuch liest man unter Paul Ce´zannes Stilleben (um 1900) den Text aus Kohelet (Prediger) 1.4
„Eine Generation geht, eine andere kommt / die Erde steht in Ewigkeit“
2 Antworten zu “Stendal”
Das sieht wunderbar aus.
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Ich habe es bei mir angezeigt.
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