Vielleicht war sie es ja einmal, damals in der Jungsteinzeit. Fischer und Jäger fanden hier jedenfalls ihre Beute. Und bis zur Bronzezeit siedelten die sich hier auch an. Dann stieg der Wasserstand und für die nächsten 3.000 Jahre betrat kein Mensch mehr die kleine Insel in Sichtweite des Schweriner Schlosses (das wurde aber auch erst „ein paar Jahre“ später gebaut..).

Bei einem Landausflug „erkundete“ ich einmal das Innere der 0,37 Quadratkilometer „großen“ Insel und da fand ich damals auch den Aussichtsturm, an den mich ein anderer Blogbeitrag von „einem Turm im Wasser“ erinnerte.

Besteigen man man den Aussichtsturm derzeit leider nicht und die Aussicht auf die Schweriner Stadtsilhouette und das Schloss bleiben verwehrt.

Der Hafen mit 42 Liegeplätzen für Sportboote, und direkter Anlegestelle für Fahrgastschiffe, Versorgungseinrichtungen für Leitungswasser und Strom wurde zwar nach einer millionenschweren (4,2 waren es) Sanierung vor ein paar Jahren von unserer „Landesmutti“ feierlich eröffnet – die gewünschte „Touri Belebung“ blieb aber bisher aus. Rechtsstreitigkeiten mit dem vorigen Pächter der Gastronomie sollen der Grund dafür sein. Ob es an den verlangten € 300 Pacht monatlich oder sonstigen Nebenabsprachen lag/liegt – das geht uns Steuerzahler ja nun wirklich nichts an..

Also doch keine Schatzinsel – eher ein verlorener Posten (im Haushalt unserer Feudalherren m/w/s/d – die in ihrer Schulzeit das Fach Mathe wohl abgewählt hatten..😊).

Eine Antwort zu “Schatzinsel ??”

  1. Ein verborgener Schatz liegt hier aber vielleicht doch vergraben?
    Jedenfalls scheint es die Insel im See noch zu geben
    und den See auch.
    Irgendwie fühlt sich das für mich beruhigend an.
    Weiter denke ich jetzt nicht.

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